
“Weil Gott die Welt geschaffen hat, können die Menschen Sein unsichtbares Wesen, Seine ewige Macht und göttliche Majestät mit ihrem Verstand an Seinen Schöpfungswerken wahrnehmen.” ~Römer 1,20~

Deutschland, daheim, drei d & Draumwetter
Nach genau einem Jahr non-stop Programm bin ich nun wieder gut in Tamm angekommen. Angefangen mit dem Unterrichten an einer Bibelschule in Norwegen über Zwischenstopps in Südafrika, Ägypten, Schweiz, Zeltstadt =) und England, ging es nun als letzte Einheit wieder zurück nach Norwegen. Ich freue mich wie ein kleines Kind über diesen warmen Spätsommer den man sich schöner kaum vorstellen kann. Da ich schon in früheren updates von den einzelnen „Stationen“ berichtet habe, möchte ich mich nur nochmals bei allen Betern und Unterstützern von ganzem Herzen bedanken. Es war ein großes Privileg mitzuerleben wie Gott die Herzen der Menschen an den unterschiedlichsten Orten der Welt anrührte, wiederherstellte, rettete, heilte, und Hoffnung und Inspiration hinterließ.
„Danke Jesus, unser Heiland, Retter, Versorger und Lebens-spender, unser Tröster im Leid und den Momenten in denen wir keine Antworten mehr haben, unser Durch-Träger, Erfrischer und Lehrer, Herr und Liebhaber, unser Spätsommer, der Wärme und Licht und Leben schenkt wo es eigentlich schon nass und kalt sein sollte."
Bis Anfang nächsten Jahres werde ich auf jeden Fall in Deutschland sein. Jetzt ist erst mal der Weisheitszahn dran =( Meine to-do Liste quillt auch über: Büro Kramm, Studium, Finanz-planung und Planung allgemein, Versicherungszeug, etc. Nächstes Jahr wartet noch ein 3-monatiger, letzter Kurs auf mich, mit diesem ich dann auch mein Studiums Ziel im akademischen Sinne erreicht habe, den „Bachelor of Arts in Biblical Studies and Church Ministries“. Diesen Kurs muss ich selbst auswählen.
Natürlich mache ich mir schon viele Gedanken wo mich mein Weg danach hinführen könnte, und Gott mich gebrauchen will. Die großen W-Fragen stehen mal wieder an, „Wie, Was und Wo? Hier wäre ich euch sehr dankbar für euer Gebet. Bestimmt bin ich nicht der Einzige der ein paar Entscheidungen zu treffen hat. Ein toller Vers an den ich mich gerade erinnere steht im Buch der Psalmen.
„Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf Ihn, Er wird’s wohl machen.“ -Psalm 71,5-
Auch wenn diese Zeiten uns manchmal scheinbar in der Luft hängen lassen, finde ich sie doch sehr wichtig. Sie ziehen uns einfach wieder näher an sein Herz und erinnern uns daran, dass wir von Ihm abhängig sind. Wenn alles klar ist, wir unsere Position genießen können, keine Fragen mehr haben, dann kann sich eine falsche Sicherheit auch recht schnell einschleichen. Da bin ich dankbar wenn Er mich manchmal ein bisschen rüttelt, und daran erinnert, dass Er selbst meine Sicherheit sein möchte. Beruf, Position, Versicherungen, Finanzierungen, Gehalt, Haus, Ehepartner, Gesundheit, etc. sind alles tolle Geschenke die Gott uns auch gerne geben möchte.
„Alles was gut und vollkommen ist, kommt von dem Vater des Lichts.“ (aus Jakobus 1,17)
Aber daran sollten will unser Herz nicht hängen, dass sollte nur an dem Einen hängen. Natürlich müssen wir uns über diese Dinge Gedanken machen, aber ich glaube jeder weiß für sich selbst, wann der Punkt kommt wo diese Gedanken sich plötzlich zu Sorgen und schlaflosen Nächten entwickeln. In meiner Stillen Zeit habe ich mich die letzten Wochen mit dem 1.Mose beschäftigt, und möchte kurz die Kapitel 1-12 zusammen fassen:
1. Gottes Plan uns Menschen zu segnen, uns Gutes zu tun und uns mit dem was „gut“ ist zu versorgen. 2. Unser Versagen Gott zu vertrauen und das zu genießen was Er uns gibt. 3. Unser Versuch, das Gute für uns selbst, und auf unsere Weise festzuhalten. Jedoch versäumen wir es dadurch Gott zu vertrauen, der uns doch gerne verschwenderisch versorgen will.“
Das hat mich persönlich sehr angesprochen und getroffen und es war mal wieder Zeit zu sagen, „Vater, es tut mir leid, dass ich mich nach falschen Sicherheiten ausstrecke. Sei Du mein Versorger, hilf mir mich von Dir beschenken zu lassen, es zu erkennen und zu genießen. Sei Du selber meine Sicherheit, die niemals eine Inflation erleidet, die das Wort „Wirtschaftskrise“ gar nicht kennt =). Schenke mir die richtigen Gedanken wenn ich neue Verträge abschließe und meine finanzielle Zukunft plane, aber bewahre mein Herz bei Dir alleine.“
Ich freue mich einige von Euch demnächst mal wieder zu sehen.
In diesem Sinne,
Euer Tobias
--> Gebetsanliegen sind wie immer ganz unten zu finden.
(Bilder aus Schottland, Südafrika und Norwegen)

(lat. transparens: durchsichtig, durchscheinend, durchlässig)
In den letzten drei Monaten durfte ich den letzten Pflichtkurs meines Studiums für Gemeindearbeit erfolgreich abschließen und bin Gott so sehr dankbar für diese wertvolle Zeit. Der Kommunikationskurs fand in der Nähe von Genf, in der französischen Schweiz statt. Ein Thema, das mich dabei sehr beschäftigte, war die Sache mit der Transparents. Jesus hat sich nicht dafür geschämt Mensch zu werden, obwohl man ja meinen könnte, dass er da ein ganz schöne Stück auf der Karriereleiter abrutschte. Er hat sich mit uns Menschen identifiziert, indem Er selber einer von uns wurde. Seine Taktik war es auf unsere Ebene zu steigen, um uns dann die Liebe des Vaters zu offenbaren. Ist dir schon mal aufgefallen, dass Paulus im Laufe der Zeit immer schlechter von sich selbst redete. Er wurde zwar immer mehr in das Ebenbild Gottes gefeilt und geformt, aber im gleichen Zug sah er sich auch zunehmend selber im Licht Gottes, und wußte wie sehr er die Gnade Gottes nötig hatte. Witzigerweise wurde mir dadurch Paulus noch sympathischer.
Wie sollen wir unseren Nächsten erreichen, wenn wir als Christen oft so perfekt und unnahbar für andere erscheinen? Leider sind wir manchmal auch dafür bekannt schnell mit dem Finger auf andere zu zeigen. Jesus dagegen stellte sich neben uns; Er identifizierte sich immer zuerst mit den Menschen und holte sie dort ab, wo sie sich gerade befanden. Unsere Kommunikation sollte dann wahrscheinlich demselben Beispiel folgen. Wir wünschen uns mehr zu sein wie Er, aber wir sind noch nicht am Ziel und das ist absolut in Ordnung. Ich glaube die Leute um uns herum brauchen keine Menschen, die sich wie Aliens benehmen und auf einer anderen Ebene schweben, sondern Freunde die ebenfalls mit den täglichen Problemen des Lebens zu kämpfen haben und sie deshalb auch verstehen können. Wenn wir versäumen das zu vermitteln, dann wird es echt schwer jemandem mit der Liebe Gottes zu konfrontieren, weil du nämlich überhaupt gar keinen Zugang zu deinem Gegenüber hast.
Wenn ich transparent bin und anderen erlaube in mein Leben hinein zu schauen, dann begebe ich mich in diesem Moment auch immer in die Gefahr abgelehnt zu werden. Allerdings habe ich dann auch die Chance mitzuerleben, wie die andere Person ganz neue Türen für mich öffnet und wir in unseren Gesprächen und Beziehungen auf eine Herzensebene gelangen. Anstatt anderen Leuten ihre Schwächen aufzuzeigen, die sie ja meistens ohne hin schon sehen, oder zu versuchen den „Super-Christen“ raus zu hängen, hoffe ich auf mehr von diesen „Identifikations-Momenten“ in meinen alltäglichen Gesprächen.
Nach zehn Monaten non-stop mit Studium und Einsätzen bin ich erschöpft, glücklich und wahnsinnig froh über eine kleine zwei wöchige Pause hier in Tamm. Dann geht es noch einmal für drei Wochen in die Schweiz für ein Leiterschafts-Seminar. Da freue ich mich schon sehr darauf und bitte betet auch ganz besonders in dieser Zeit für mich um Gottes Reden und Leiten. Ich habe nur noch einen Kurs vor mir um mein Studium vollends abzuschließen. Diesen werde ich voraussichtlich dann zu Beginn des nächsten Jahres machen. Ansonsten weiß ich noch nicht genau wie es danach bei mir weiter gehen wird, gerade deshalb wäre ich für eure Gebete bezüglich der Tobi-Zukunft =) sehr, sehr dankbar.
In diesem Sinne, hab den Mut transparent für deine Mitmenschen zu sein. Wenn es keine Transparents mit deinen Mitmenschen gibt, dann gibt es wahrscheinlich auch nicht viel Transparents mit Gott. Es gibt anderen die Option dich anzunehmen oder abzulehnen, aber du bist echt mit Ihnen und das ist es eben was Gott liebt, dass ist Kommunikation auf der Herzensebene.
-> Gebetsanliegen und Termine findet ihr wie immer ganz unten auf der Seite.
(YWAM Burtigny, CH und Genf)

In a little old house down on a blue lake, lived a widowed carpenter with his son. He was an excellent craftsman, and from early on his son loved watching the father work in the little workshop. The sound of planing off, layer after layer, making smooth the surface of the unworked wood, was music to his ears. His father taught him all there was to know about the art of carpentry.
After the fulfilling labour of the day he often wondered if he could ever be as wonderful a craftsman as his father. Pondering another question that touched something even deeper, he asked himself, “After my mother's death, does my father really love and accept me?”
Once a week they went fishing in a simple rowing boat his father inherited from his grandfather. Skillfully the craftsman was maneuvering the wooden boat around the big, sharp-edged stones that lurked beneath the surface of the lake.
During the weeks before his 18th birthday the master often released his son early from work. Late into the night, the noise of hammering resounded from the small backroom of the workshop, where the son wasn't allowed to enter. The excitement grew and he wondered what his dad was building. About a week away from his birthday, the father left the village overnight to finish up a job.
With the father gone, the son was working alone in the workshop, when he noticed the closed door of the backroom. He played with the thought of taking a little peek. But no, he promised his father he wouldn't. Half an hour later after a fierce battle in his mind he stepped in front of the forbidden door. A rush of adrenaline went through his trembling body as he pressed down the handle, and entered. A big white sheet was covering up a rather long object, elevated on two sawhorses. He grabbed the end and with a smooth, soundless slide the linen fell on the floor. Wow—he couldn't believe his eyes. Before him rested the most beautiful wooden masterpiece he has ever seen. A brand new fishing boat, painted with a light but warm brown, illuminating the whole backroom. Having lost all awareness of time he examined every detail of the extraordinary gift. For a split second he felt bad, knowing it would have meant the world for his father to be here now. But the wonder of the moment brought him right back, thinking about a little test ride. There was no way he could wait for another week.
His father wouldn't realize and he'd still be excited on his birthday. So he took the boat down to the lake. It was a windy day, and the waves were higher than usual. He gently lowered it into the water and pushed himself off the shore with his right leg. The boat moved smoothly through the waves, and the feeling was even better than imagined. For a few minutes the young man rowed to and fro, before making his way back to the shore.
Almost there, a big wave suddenly forced the little boat high up in the air. He lost control, and with a loud crash the boat shot down. He felt a sharp rock working its way through the bottom of the boat. Cold sweat ran down his neck as he saw the ugly hole. What should he do; there was no way he could repair this before the return of his father. He put the boat back into the workshop, and shamefully looked at the nasty damage. After placing the white linen back on, he closed the door behind him, and felt as terrible as never before.
His father came back on the next day. The following week his son didn't speak much, ashamed of himself and fearful of his fathers reaction.
Well, as weeks usually do, so also this one came to an end. He woke up one morning, knowing it could have been the greatest day of his life.
After a rather silent breakfast his father smiled and told his son that he prepared a special present for him. The son didn't know if his father saw the hole. There wasn't any extra hammering to hear, but he felt too scared to say anything until he really had to. Together they went to the backroom. With his big hands, the father motioned to a long object, covered with a white linen. The sons throat dried up, his face fell sad and, unable to fight it any longer, he felt the hot tears streaming down his face. He still didn't know what he would answer once his father saw the ugly hole. So he took the linen, and with one pull uncovered the stained masterpiece of his father. But what was that? The son couldn't find the hole where he had seen it last. The beautiful boat looked just like the first time he uncovered it, elegant and unused.
With unbelief he stared at his father, realizing that he secretly must have been repairing the damage while he was sleeping. The father came closer, interrupting his sons thoughts and, in a long, warm embrace, kissed him on the forehead. With no further explanation he looked him in the eyes, saying, “Happy birthday, my son!”
Ich komme aus Tamm, BaWü, liebe italienisches Essen, Sport, Musik, viel Sonne, andere Kulturen, Filme, Natur, Sonnenuntergänge, Bücher, Architektur, Büroartikel (frag mich nicht warum ;-) Kornfelder, warme Füße, Jugendarbeit, Camps und vor allem Menschen. Die Entdeckung meines Lebens geschah in dem Moment als ich herausfand, dass es Gott tatsächlich gibt und keine Erfindung der Menschheit ist. Ich verstand, dass Er gute Pläne mit meinem Leben verfolgt. In der Zeit als die Bibel geschriben wurde hatten Namen eine große Bedeutung; der Name war Programm! Mein Name, Tobias, bedeutet „Gott ist gut“. Manuel, mein zweiter Name, „Gott ist mit uns!“
Das wünsche ich mir für mein Leben: Ein großes Schild zu sein kann, das auf Jesus zeigt, und andere mit demselben Verlangen ansteckt für etwas größeres zu leben als nur für sich selbst.
Mögen die Menschen denen du in deinem Alltag begegnest etwas von dieser Wahrheit spüren: „Es gibt einen Gott, und dieser Gott ist HIER und für JETZT und Er ist GUT!!!“
SK Pforzheim-Calw Senfkorn e.V.
Stichwort: Tobias
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